Hallo, ich bin Nina Treu.

Ich stehe für Klimagerechtigkeit, einen sozial-ökologischen Umbau der Wirtschaft und ein gutes Leben für alle.

Unsere Gesellschaft befindet sich in multiplen Krisen: Corona-, Klima- und Wohnungskrise, offener Rassismus und Gewalt, befeuerter Rechtspopulismus, Korruptionsskandale sowie eine Verschärfung von Ungleichheit.

Ich bin der festen Überzeugung: Um diese Krisen zu überwinden, müssen wir sie zusammen denken und dürfen sie nicht länger isoliert betrachten. Wir müssen ihre Ursachen bekämpfen. Diese liegen im Wirtschafts- und Herrschaftssystem, das Reichtum für Wenige, aber Ausbeutung und Armut für Viele erzeugt und den Planeten verheizt.

Daher brauchen wir einen sozial-ökologischen Umbau!

Dafür kämpfe ich beim Konzeptwerk Neue Ökonomie, in der Klimagerechtigkeitsbewegung und bei der LINKEN.

Woher komme ich?

Aufgewachsen bin ich auf dem Land in Bayern. Engagiert habe ich mich damals an der Schule und in einer Tanzgruppe. Ich hatte das große Privileg, mit 16 Jahren ein Austauschjahr in den USA und mit 18 ein freiwilliges soziales Jahr in Bolivien zu verbringen. Diese beiden Erfahrungen haben meinen kritischen Blick auf Kapitalismus, weltweite Ausbeutungsverhältnisse und politische Organisierung maßgeblich geprägt.

Mit 19 bin ich nach Heidelberg, um dort und in Paris Politik, Volkswirtschaft und Recht zu studieren. Dabei habe ich mich vor allem mit Fragen globaler Gerechtigkeit beschäftigt. In der Zeit habe ich angefangen, viel Politik zu machen. Ich habe mich gegen Studiengebühren und für gute Bildung für alle, gegen unfaire Handelsregimes, die G8 und die NATO, aber für Umverteilung und Klimagerechtigkeit eingesetzt.

Was mache ich?

Nach Leipzig bin ich 2011 gezogen, um dort mit Freund*innen das Konzeptwerk Neue Ökonomie zu gründen: Ein gemeinnütziger Verein, der sich für eine Wirtschaft von allen und für alle – ökologisch und sozial – einsetzt.

In den Aufbaujahren habe ich viel Verantwortung übernommen und bis Anfang 2020 in der Koordination gearbeitet. Ich habe zahlreiche Projekte zu einer neuen Wirtschaft, Klimagerechtigkeit, Postwachstum und sozial-ökologischem Umbau geplant, geleitet und umgesetzt. Ich spreche und veröffentliche regelmäßig zu diesen Themen und habe dabei bundesweite Bekanntheit erlangt.

Seit meinem Studium bin ich in der deutschen und europäischen Klimagerechtigkeitsbewegung aktiv. Ich habe Ende Gelände und das Klimacamp Leipziger Land mit aufgebaut und mehrere Degrowth-Sommerschulen auf Camps mit organisiert.

In die LINKE bin ich 2018 eingetreten. Gemeinsam mit Genoss*innen habe ich dort 2019 die Bundesarbeitsgemeinschaft Klimagerechtigkeit gegründet, in der ich seitdem in der AG Prozess aktiv bin. Ziel ist es, Klimagerechtigkeit als zentrales Thema der LINKEN voranzutreiben und Kämpfe inner- und außerhalb der Partei zu verbinden.

Zur Bundestagswahl 2021 bin ich als Direktkandidatin für die LINKE im Wahlkreis Leipzig-Nord angetreten und auf Platz 7 der sächsischen Landesliste angetreten.